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Mein Blog übers Haus bauen http://www.wallsoffire.de Wissenswertes übers Einfamilienhaus bauen Mon, 07 Jan 2019 13:42:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.3 Einfamilienhaus: die ewige Frage nach dem Keller http://www.wallsoffire.de/rohbau/einfamilienhaus-die-ewige-frage-nach-dem-keller/ http://www.wallsoffire.de/rohbau/einfamilienhaus-die-ewige-frage-nach-dem-keller/#respond Mon, 30 Apr 2018 10:05:27 +0000 http://www.wallsoffire.de/?p=60 Wenn man Umfragen glaubt, möchten 95 % aller deutschen Eigenheimbauer nicht auf einen Keller verzichten. – Doch die Praxis richtet. Tatsächlich baute im vergangenen Jahr über ein Drittel der Bauherren ihr Haus ohne Keller. Und: Tendenz steigend, denn 1993 waren es erst 25%.

Woran liegt es? Tatsächlich ist eine gewisse Wandlung und Befreiung aus althergebrachten Wohntraditionen erkennbar. Raus aus dem Keller bedeutet öffnen, sich zeigen, Freiheit.
Sicher spielen auch die außerordentlich hohen Grundstückpreise im Bereich der Großstädte eine Rolle. Der Bauherr wird dadurch leider allzuoft gezwungen, gerade dort zu sparen, wo er keine großen Kompromisse eingehen sollte: An dem Haus in dem er Leben wird.
Dennoch ist es richtig, dass wer sparen muss – oder will, eine seiner Überlegungen auf den Keller richten sollte und prüfen muß, ob er seine Ansprüche und Wünsche nicht auch ohne Keller sinnvoll umsetzen kann.

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Ein tolles Haus kann auch ohne Keller gebaut werden. Technisch übrigens treten hinsichtlich der erforderlichen Fußbodendämmung heutzutage keine Probleme mehr auf.

Zu vergleichen wäre also die Ersparnis von z.B. 50.000,00 Euro bei Wegfall des Kellers mit dem Mehraufwand, der entsteht, weil vielleicht im EG zusätzlich Abstellfläche geschaffen werden muss oder Platz für die Haustechnik benötigt wird. – In der Regel ist die Ersparnis dennoch deutlich.
Und wenn Bekannte oder Freunde zigmal behaupten, nur ein Haus mit Keller sei ein richtiges Haus -Altbackenes ist nun mal zählebig- sollte allein die Bauherrenfamilie entscheiden was ihren individuellen Bedürfnissen näher kommt. Fachberater und Architekten können hier durchaus beratend wirken.

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Vorteile der heutigen Kunststofffenster http://www.wallsoffire.de/kunststofffenster/vorteile-der-heutigen-kunststofffenster/ http://www.wallsoffire.de/kunststofffenster/vorteile-der-heutigen-kunststofffenster/#respond Thu, 29 Mar 2018 07:46:39 +0000 http://www.wallsoffire.de/?p=42 Kunststofffenster

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Bereits in den späten 1950er Jahren kamen die ersten Kunststofffenster auf den deutschen Baumarkt. In dieser Zeit haben sich die Profile der Kunststofffenster um ein Vielfaches verbessert. Es wurden immer weitere Wärmekammern entwickelt und auch die Stabilität wurde beispielsweise durch Stahlkerne verbessert. Ein Kunststofffenster nach aktuellsten Stand ist derzeit unschlagbar in Bezug auf die Wärmewerte. Kein anderes Fenster kann ihm bei den Werten zum Wärmeschutz das Wasser reichen. Die mittlerweile weitreichende Entwicklung über Jahrzehnte hat gute Arbeit geleistet und kann sich nun mit viel Rum eindecken. Heutige Profile haben meist einen Standard mit 6-Kammern. Nicht nur die zusätzlichen Luftkammern der Profile verschafft dem Kunststofffenster im Vergleich zu einem Holzfenster einen Vorteil: Während bei einem Holzfenster für die Wärmedämmung auf die Art des Rohstoffes geachtet werden muss, können Kunststofffenster (Quelle:http://www.fensterhandel.de/kunststofffenster/) zusätzlich mit einer 3. Mitteldichtung ausgestattet werden. Diese zusätzliche Mitteldichtung verbessert den bereits guten Wärmedämmwert des Fensters nochmals – und dies mit relativ wenig Aufwand.

Der U-Wert des Kunststofffensters – Auskunft über Dämmwerte

Kunststofffenster werden auf Ihre Dämmleistung anhand eines U-Wertes gemessen. Dieser Wert gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied zwischen innen und außen von einem Grad Celsius verloren geht. Je geringer der errechnete Wert ist, desto besser ist die Dämmeigenschaft des Kunststofffensters. Der Wert wird in W/(m²K) angegeben, dass bedeutet Watt pro Quadratmeter und pro Kelvin. Da der errechnete Wert immer auf die Beschaffenheit des Fensters ankommt, sprich ob ein Großteil des Fensters aus der Glasscheibe besteht, oder es eher um ein sehr kleines Kunststofffenster ist, gibt es zur Ermittlung des Wertes ein Normmaß. Diese Normmaß beträgt 1230mm in der Breite und 1480mm in der Höhe. Die genauen U-Werte der Kunststofffenster, welche neu beschafft werden, können beim jeweiligen Hersteller jederzeit und problemlos angefragt werden. Auskunft darüber, welcher U-Wert im jeweiligen Gebäude verwendet werden sollte gibt zum einen der Energieberater, zum anderen aber auch die Energieeinsparverordnung (EnEV).

Große Kunststofffenster wohl überlegt einsetzen

große Kunststofffenster Fronten

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Kunststofffenster gibt es in allen Formen und Varianten: groß, klein, eckig, rund oder bodentief stellen kein Problem dar. Den Wünschen der Hausbesitzer sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Entscheidend ist laut gängiger Architektenmeinung der Charakter des Hauses und die Wohnlage. Große Glasflächen bei Kunststofffenstern sorgen dafür, dass viel natürliches Tageslicht in den Wohnraum gelangt und der Wohlfühlfaktor extrem gesteigert wird. Allerdings sollte auch hier mit Bedacht gehandelt werden: große Verglasungen können auch Konsequenzen haben. Sollte hier bei der Neubeschaffung am Glas gespart werden, stellen derartige Glasflächen eine große Fläche des Wärmeverlustes zur Verfügung. Jedoch muss nicht nur der Winter beachtet werden. Auch im Sommer kann es sein, dass bei großer Hitze das Wohnhaus durch nicht optimale Wärmedämmung überhitzt. Wichtig ist bei der Anschaffung von Kunststofffenstern auf die Art der Nutzung und die Himmelsrichtung zu achten.

Vielfalt der Kunststofffenster

Kunststofffenster sind in jeder Hinsicht vielfältig. Die Ausführung der Fenster ist schon lange nicht mehr nur in der Farbe weiß möglich. Die Farbvielfalt ist nahezu unbegrenzt, Holzstrukturen in verschiedensten Ausführungen, sind genauso erhältlich wie trendige und knallige Farben. Auch bei Form sind Kunststofffenster wandelbar. Sowohl die Fensterflügel, wie auch die Glasleisten, sind in den verschiedensten Formen lieferbar. So gibt es die Variationen flächenversetzt, halbflächenversetzt oder aber flächenbündig für Fensterflügel. Glasleisten sind dazu in rund, halbrund oder kantig verfügbar. Kunststofffenster passen sich auch der modernen Architektur immer mehr an. Fast alle Profilhersteller liefern mittlerweile auf Wunsch verdeckt liegende Beschläge. Das heißt, dass die Bänder des Fensterflügels nicht mehr sichtbar sind. Neben der Vielfalt der Kunststofffenster spricht vor allem die Qualität und Langlebigkeit von Kunststofffenster für diese Variante. Bei richtiger Wartung und Pflege können Kunststofffenster jederzeit einer Lebensdauer von über 50 Jahren trotzen.

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Der Zeitraum bis das Eigenheim steht http://www.wallsoffire.de/bauzeit/der-zeitraum-bis-das-eigenheim-steht/ http://www.wallsoffire.de/bauzeit/der-zeitraum-bis-das-eigenheim-steht/#respond Thu, 22 Mar 2018 11:25:09 +0000 http://www.wallsoffire.de/?p=35 Plaung eines Hauses

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Bei der Beurteilung der Bauzeit eines Neubaus muss vor allem darunter unterschieden werden, ob ein Massivhaus gebaut werden soll oder ob es sich um ein schlüsselfertiges Fertighaus handelt. Die Varianten des schlüsselfertigen Eigenheims sind im Vergleich zum Bau eines Massivhauses doch sehr eingeschränkt, zumindest beim äußeren Erscheinungsbild. Bei der Innengestaltung des Hauses kann jedoch auch hier ziemlich jeder Wunsch der Bauherren verwirklicht werden. Ein grundlegendes Argument für Fertighäuser ist vor allem der Zeitraum bis die Häuser beziehfertig sind. Dieser Zeitraum ist wesentlich kürzer als bei Massivhäusern. Auch der finanzielle Aspekt ist nicht außen vor zu lassen, Fertighäuser bieten im Vergleich zu Massivhäusern nochmals einen großen finanziellen Vorteil. Gegen ein Fertighaus spricht vor allem der Drang der Bauherren das Eigenheim selbst zu erbauen und es passgenau den eigenen Vorstellungen anzupassen. Auf die Frage, wie lange ein Hausbau dauert gibt es leider keine grundsätzliche Antwort. Einige Argumente und grundlegende Zeiten liegen aber jedem Bauvorhaben vor.

Der Haustyp ist ausschlaggebend

schlüsselfertig Bauen

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Sicherlich gibt es Tätigkeiten, welche sowohl beim Bau eines Fertighauses wie auch beim Bau eines Massivhauses anfallen. Die Einreichung eines Bauantrages, sowie auch die Genehmigung des selbigen ist bei beiden Varianten unabkömmlich. Dies gilt unter anderem auch für einen Keller. Der wohl größte Unterschied des Zeitfaktors zwischen Massivhaus und Fertighaus entwickelt sich vor allem bei der Planung des Baus, sowie der Erstellung des Rohbaus. Bei einem Massivhaus vergehen gut zwei bis drei Monate bis die Planung des Eigenheims abgeschlossen ist, im Gegensatz dazu kann die Fertigstellung der Planung eines Fertighauses innerhalb eines Tages erfolgen. Auch hier kann es Ausnahmefälle geben, grundlegend ist für die Planung eines Massivhauses allerdings mehr Zeit einzukalkulieren.

Dieses Argument zählt auch für die Realisierungsphase des Rohbaus. Während bei einem Massivhaus mit einer Errichtungsdauer von circa einem Monat gerechnet werden muss, ist diese Bauphase bei einem Fertighaus in spätestens einer Woche abgeschlossen. Der Grund hierfür ist einfach zu erklären: Ein Fertighaus hat vormontierte Teile, welche an der Baustelle nur noch wie ein Puzzle richtig zusammengesetzt werden müssen. Diese Methode ist schneller verwirklicht, als das Aufeinandersetzen einzelner Steine um eine Mauer zu errichten. Die Entscheidung für oder gegen Fertighäuser ist zum einen eine Geschmackssache, zum anderen aber auch eine finanzielle Entscheidung.

Das Trocknen ist unverzichtbar

Trockenzeiten

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Stillstand auf einer Baustelle wird für die meisten Bauherren als entmutigend empfunden. Diese Zeiten des Trocknens sind aber unabdingbar, auch wenn während dieser Zeit nicht auf der Baustelle gearbeitet werden kann. Auch eine Beschleunigung dieser Wartezeit ist nicht möglich. Eine unsachgemäße Wartezeit kann im Nachhinein auch zu gravierenden Problemen führen, wie beispielsweise Schimmel. So muss zum Beispiel auch der Fußboden erst vollkommen austrocknen, bevor dieser auch nur betreten werden kann. Dies gilt auch für frisch verputzte Wände. Erst wenn der Putz komplett trocken ist, können weitere Arbeiten daran vorgenommen werden. Auch wenn diese Wartezeiten als lästig gelten ist es doch notwendig geduldig zu sein, um negative Folgen zu vermeiden. Die Trockenzeiten hängen aber zum Teil auch wieder vom Haustyp ab, so hat ein Massivhaus erfahrungsgemäß deutlich längere Wartezeiten.

Zusätzliche Zeit als Sicherheit verplanen

Vorausschauend planen ist in vielen Lebenslagen gewinnbringend. Vor allem auch beim Hausbau. Wer hier einen Puffer an Zeit verplant, kann grundlegend keinen Fehler begehen. Schnell kann es beispielsweise zu ungünstiger Witterung kommen, genauso gut kann sich Bearbeitung des Bauantrages verzögern oder aber es kommt während des Baus zu Lieferverzögerungen des Materials. All diese Faktoren können zuvor nicht hundert prozentig geplant werden. Ein solches Zeitpolster schützt als letztlich beispielsweise davor, dass die gemeinsame Wohnung zu früh geräumt werden muss. Dies würde nur zu unnötigen Stress und Unmut führen. Im Gegensatz dazu sollte lieber eine Doppelbelastung von zwei oder drei Monaten mit einkalkuliert werden. Im Idealfall kann die Wohnung jederzeit noch gekündigt werden und es findet sich bereits frühzeitig ein Nachmieter.

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Das Fundament eines Hauses http://www.wallsoffire.de/rohbau/das-fundament-eines-hauses/ http://www.wallsoffire.de/rohbau/das-fundament-eines-hauses/#respond Sat, 17 Mar 2018 14:51:16 +0000 http://www.wallsoffire.de/?p=26 Der Bau eines Hauses besteht aus mehreren einzelnen Arbeitsschritten und Bereichen, welche vor der Vollendung des Hauses nicht zu missen sind. Einer dieser Bestandteile ist beispielsweise das Fundament – oder aber die Bodenplatte – eines Hauses. Jedes Haus, ohne Ausnahme, benötigt ein Fundament. Es ist ein zwingend notwendiger Bestandteil des Hausbaus. Selbst die Unterscheidung ob die Fertigung des Traumhauses mit oder ohne Keller geschehen soll, macht hier keinen Unterschied. Der Nutzen der Bodenplatte oder des Fundamentes ist trotzdem notwendig. Das Gewicht des Hauses wird beispielsweise durch die Bodenplatte gleichmäßig auf die Grundstücks- bzw. Hausfläche verteilt.

Die Notwendigkeit der Bodenplatte beim Hausbau

Die Bodenplatte muss sowohl aus finanzieller, wie auch zeitlicher Hinsicht beim Hausbau berücksichtigt werden. Diese Bodenplatte kann mit einer Art Übergang zwischen Boden und Bauwerk verglichen werden. Da die Bodenplatte aus mehreren Gründen ihre Daseinsberechtigung hat, sollte diese nicht einfach weggelassen werden. Eine der wichtiges Aufgaben ist, wie bereits angesprochen, die gleichmäßige Verteilung des hohen Gewichtes auf die Fläche. Des Weiteren ist es ohne Fundament eigentlich nicht möglich, ein Haus waagrecht auf dem Boden zu errichten. Die Bodenplatte bietet die Möglichkeit des Ausgleichs von Unregelmäßigkeiten des Bodens. Genau diese Unebenheiten sind es nämlich, welche letztlich schnell zu Rissen im Gebäude führen.

 

Notwendigkeit eines Fundamentes

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Um schlimmsten Fall kann es sozusagen zu einem eigenen schiefen Turm von Pisa kommen. Auch wenn dies das Extrem darstellt, so ist es doch Tatsache, dass ein Haus ohne Fundament jederzeit schief werden kann. Die Erde selbst bewegt sich nicht nur bei einem offensichtlichen Erdbeben, sondern auch bei Hitze wie sie im Sommer typisch ist und Kälte, welche vorwiegend im Winter herrscht. Diese kleinen Bewegungen gehören seit Anbeginn der Zeit zur Natur und lassen sich nicht vermeiden. Letztlich erklärt sich die Notwendigkeit einer Bodenplatte oder eines Fundamentes somit durch diese Erklärung selbst.

Der Unterschied zwischen Fundament und Bodenplatte

Grundsätzlich gibt es Unterschiede zwischen einer Bodenplatte und einem Fundament. Denn selbst unter einer Bodenplatte wird noch ein Fundament errichtet. Der Bauherr hat die Möglichkeit zwischen verschiedenen Varianten von Fundamenten zu wählen. Bei den unterschiedlichen Fundamenten einer Bodenplatte handelt es sich entweder um ein Streifenfundament, um Einzelfundamente oder um eine Fundamentplatte. Es ist wie überall: Jede Variante hat seine Vorteile und Nachteile. Da das Fundament, wie bereits oben erklärt, eines der wichtigsten Bestandteile des Hauses ist, ist eine gründliche Beratung an dieser Stelle immer zu empfehlen. Letztlich soll das Haus einen sicheren Stand haben und unnötige Risse in der Fassade vermieden werden.

Einzelfundamente

Wenn die Belastung punktuell besonders stark ist, die die Entscheidung für ein Einzelfundament die richtige. Einzelfundamente findet man vor allem unter Stützen von Massivhäusern oder Hallen. Hier tritt der genannte Effekt auf, dass die Belastung an diesem Punkt höher ist wie am restlichen Bauwerk. Das Einzelfundament hat eine quadratische oder rechteckige Form.

Streifenfundamente

Tritt nicht eine punktuelle Belastung, sondern eine linienartige Belastung auf, ist ein sogenanntes Streifenfundament eine der besten Lösungen. Diese Variante lässt sich vor allem unten Wänden finden und besteht im derzeitigen Zeitalter immer aus Beton. Zu früheren Zeiten wurden auch Materialien wie Naturstein und Ziegelsteine für dieses Fundament benutzt.

Die günstige Option: eine Fundamentplatte

Sobald der Neubau mit einer Fundamentplatte ausgestattet wird ist die Ausstattung des Hauses mit einem Keller nicht mehr möglich. Dies ist einer d

er größten Nachteile der Fundamentplatte, welche auch als Bodenplatte bekannt ist. Allerdings zählt die Option der Fundamentplatte die günstigste Option dar und ist derzeit auch die am häufigsten angewandte Methode. Die Fundamentplatte verteilt das Gesamtgewicht des Neubaus gleichmäßig auf die gesamte Fläche und sorgt dafür, dass die Belastung des Bodens nicht so groß ausfällt. Diese Fundamentform fordert einen sehr hochwertigen Beton, letztlich wird auch mehr Beton benötigt, als beim Streifenfundament.

Sowohl unter, als auch über der Bodenplatte wird zusätzliches Dämmmaterial verbaut. Dies ist vor allem für ein modernes Energiesparhaus nach EnEV (Energiesparverordnung) von großer Relevanz. Letztlich bleibt die Entscheidung, welches Fundament gewählt wird, von den jeweiligen Anforderungen abhängig. Ist ein Kellergeschoss gewünscht, so wird sicherlich zu einem Streifenfundament gegriffen. Für eine günstige Option liegt die Fundamentplatte vorne im Rennen. Fakt ist, dass das Fundament gut überlegt sein muss und sorgfältig gewählt werden sollte, um spätere Schwierigkeiten vorzubeugen. Die notwendige Tiefe eines Fundamentes hängt übrigens davon ab, wie kalt ein Winter in der Regel in der jeweiligen Region ist. Bei sehr kalten Wintern muss das Fundament tiefer sein, als bei einem gemäßigtem Winter.

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Das Eigenheim und der Keller http://www.wallsoffire.de/rohbau/das-eigenheim-und-der-keller/ http://www.wallsoffire.de/rohbau/das-eigenheim-und-der-keller/#respond Thu, 15 Mar 2018 15:59:16 +0000 http://www.wallsoffire.de/?p=17 Vor dem Baubeginn des Hauses muss erst einmal die Frage geklärt werden, ob ein Keller erwünscht wird oder nicht. Es gibt eine Reihe von Vorteilen und Nachteilen beim Keller, die alle zu beachten und abzuwägen sind. Darüber hinaus müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden, damit der Keller überhaupt wie gewünscht gebaut werden kann. Wer besonders viel Platz benötigt oder von einem Fitnessstudio oder einem Partyraum im Keller träumt, sollte sich wohl für eine Unterkellerung des Hauses entscheiden.

Zunächst einmal wird eigentlich immer die gesamte Fläche des Hauses unterkellert. Nur einen Teil mit einem Keller zu versehen und den Rest mit einer Bodenplatte zu sichern ist außerhalb von einer Hanglage nicht zu empfehlen. Denn die erforderliche statische Sicherung der Bodenplatte ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Daher wachsen die Kosten für den Keller mit der Hausgröße. In einem mittleren Haus können die Kosten für den Keller zwischen etwa 40.000 und 80.000 Euro angesiedelt werden. Damit das Klima im Haus auch noch angenehm ist, muss der Keller im besten Fall auch gegen Erdfeuchte geschützt werden. Dafür ist schon ein entsprechendes Budget erforderlich. Überhaupt gehört ausreichend Geld zu den wichtigsten Kriterien für den Bau vom Keller. Der Untergrund muss bei einem Keller aber auch stimmen. Felsen und weiche Untergründe wie Torf eignen sich zum Beispiel nicht. Bei Häusern in der Lage am Hang muss eigentlich immer ein Keller gebaut werden. Eine Unterkellerung hängt somit auch immer mit von der genauen Grundstückslage sowie vom Untergrund ab.

Keller – Vorteile und Nachteile von einem Keller

Fitnessstudio im Keller

Zerocool / Pixabay

Im Normalfall wird ein Neubau vor allem dann nicht unterkellert, wenn die Kosten zu hoch sind und das Budget nicht vorhanden ist. Doch es gibt noch weitere Vorteile und Nachteile bei einem Keller. Zu den wichtigsten Vorteilen gehört der Zuwachs an Stauraum und Wohnfläche. Gerade bei kleinen Grundstücken ist dieser Aspekt besonders interessant. Die Technik des Hauses sowie Putzgeräte müssen nicht im Haus untergebracht werden, sondern finden Platz im Keller. Das Fitnessstudio, eine Sauna, der Heizungsraum oder die Werkstatt zum Basteln finden ebenfalls Platz im Keller. Vielleicht nicht alle Optionen, da der Keller in vielen Fällen nicht so groß ist, doch es wird mehr Platz gewonnen. Auch große Elektrogeräte wie eine Waschmaschine oder ein Trockner können genau wie die Kühltruhe, die Gartengeräte oder das Fahrrad leicht im Keller verstaut werden. Der Aspekt der Vorratshaltung aus der Vergangenheit ist heute vielleicht nicht mehr so wichtig. Doch die kühle Lagerung von Kartoffeln, weiteren Lebensmitteln und natürlich auch Wein ist noch immer praktisch. Zu guter Letzt ist ein Haus mit Keller schlicht und einfach mehr wert als ein solches ohne Keller.

Kosten sprechen gegen den Keller

Diesen zahlreichen Vorteilen stehen auch einige Nachteile gegenüber. Die Baukosten sind bei einem Keller einfach höher und erfordern ein höheres Budget beim Hausbau. Außerdem dauert der Bau bei einem Keller länger als wenn nur eine Bodenplatte errichtet wird. Im Keller können in vielen Fällen feuchte Wände und Schimmel auftreten. Dies zu verhindern und auf das Raumklima zu achten erhöht die Kosten für den Bau zusätzlich. Ein hoher Grundwasserspiegel erfordert eine stärkere Sicherung gegen eintretendes Wasser und erhöht die Kosten ebenfalls. Außerdem kommt es in Gegenden mit einer Neigung zum Hochwasser regelmäßig zu einem vollgelaufenen Keller. Ein Barrierefreier Zugang in den Keller ist im Normalfall nicht möglich und nur unter sehr hohen Kosten zu realisieren. Alles was gegen einen Keller spricht, ist daher mit Kosten verbunden. Die einzige Ausnahme bildet die Lage in einem Hochwassergebiet. Sonst spricht beim vorhandenen Budget eigentlich alles für einen Keller.

Interessante Alternativen zu einem Keller

Gartenhaus als Kellerersatz

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Wichtig ist zunächst einmal die Feststellung, dass die Entscheidung gegen einen Keller nicht mehr zu revidieren ist. Diese Entscheidung muss am Anfang vor dem Hausbau getroffen werden. Geht es um den Wert und den Platz des Hauses, ist ein Keller in jedem Fall zu empfehlen. Falls dann doch noch zusätzlicher Stauraum benötigt wird, gibt es mehrere Optionen. Ein ausreichend großer Garten bietet in jedem Fall genug Platz für eine Gartenhütte. Diese schafft genau wie ein Speicher mehr Stauraum im Haus. Oft wird daher in Häusern der Dachboden genutzt oder es wird eine Hütte im Garten errichtet. Eine weitere Option stellt die Nutzung vom Platz unter der Treppe in Form von einem Abstellraum oder einer Besenkammer dar. Mehr Platz zu schaffen ist somit durchaus möglich. Doch der Keller bietet davon am meisten und so lohnt sich die Investition, wenn genug Budget vorhanden ist.

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